Sobald Techniken zur Webgestaltung eingesetzt werden, die kein Standard des W3C sind, können erhebliche Barrieren auftreten. Dies liegt zum einen daran, dass beispielsweise blindenspezifische Software die entsprechende Schnittstelle (noch) nicht beherrscht und umgekehrt. Hinzu kommen Faktoren wie etwa Farben oder Dynamik, die sich in der Benutzerschnittstelle anders verhalten, als in der üblichen Browser-Ansicht. Deswegen ist es besonders wichtig, alle Technologien, die kein HTML oder CSS sind, sorgfältig auf die Zugänglichkeit zu prüfen.
PDF-Dokumente können ein Zugänglichkeitsproblem darstellen. Um barrierefreie PDF-Dokumente zu erzeugen, kommt es zunächst auf die Verwendung von "tagged PDF" an, die das Lesen von PDF in alternativen Ausgabemedien wie Screenreadern oder bei individuellen Anforderungen an die visuelle Darstellung ermöglicht. "Tagged PDF" sollte bei der ursprünglichen Dokumentengestaltung berücksichtigt werden, da eine spätere Anpassung sehr aufwendig sein kann.
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