PDF und Barrierefreiheit

Sicherheitseinstellungen

Der direkte Zugriff

Verschlüsselung

Ab PDF 1.4 (Acrobat 5) ist es möglich, Dokumente zu schützen. Das bedeutet, die Dokumente können am Bildschirm gelesen, aber nicht kopiert oder gedruckt werden. Gesperrte Dokumente können auch für Screenreader gesperrt bzw. freigeschaltet werden.

Wenn PDF-Dokumente kopiergeschützt sind, dann ist in der abwärtskompatiblen Verschlüsselung von 40bit der Zugang durch Screen-Reader unmöglich. Es gibt die Alternative, eine 128bit-Verschlüsselung vorzunehmen und die Option, das Dokument für Sehbehinderte zugänglich zu machen, zu aktivieren. Allerdings können die Dokumente danach nur im Acrobat Reader 5 (oder höher) geöffnet werden, und nicht mehr in Acrobat Reader 4. Die höhere Verschlüsselung ist jedoch essentiell für den Zugang zu geschützten Dokumenten mit Blindenhilfsmitteln.

Sofern Sie Ihre Dokumente also verschlüsseln und für den Druck und/oder das Kopieren schützen müssen, gehen Sie wie folgt vor:

Bildschirmfoto: Sicherheitseinstellungen in Adobe Acrobat 5 Sicherheitseinstellungen in Acrobat 5: Die 40-Bit-Verschlüsselung macht die Inhalte für Vorlesesoftware unzugänglich. Soll zumindest ein "speichern als Text" möglich sein, dann muss das Kopieren und Entnehmen von Inhalt erlaubt sein.

Eine Verschlüsselung durch PDFMaker empfiehlt sich nur, wenn Sie in Acrobat nicht nacharbeiten oder überprüfen müssen. In allen anderen Fällen sollten Sie die Sicherheitseinstellungen erst in Acrobat vornehmen, wenn alle Arbeiten an dem PDF-Dokument abgeschlossen sind.

Bildschirmfoto: Sicherheitseinstellung in Adobe Acrobat 7 Adobe Acrobat 7 Professional: Kennwortschutz-Einstellungen: für barrierefreie PDF-Dokumente ist das Zulassen von Kopieren und der Textzugriff für Sprachausgabeprogramme empfohlen.

In Adobe Acrobat 7 Professional lassen sich eigene Sicherheitsrichtlinien definieren, die dann auf mehrere Dokumente angewendet werden können. Sie können in der Taskleiste unter "schützen", dann "dieses Dokument schützen" angelegt werden.

Abwärtskompatibilität

Entscheidend für die Abwärtskompatibilität sind die Sicherheitseinstellungen. Verzichtet man auf einen Kennwortschutz zum Öffnen oder Ändern, so können tagged PDF bei der entsprechenden Kompatibilitätswahl sogar noch von Acrobat 3 gelesen werden. In vielen Fällen ist jedoch ein Zugriffsschutz gewünscht und ratsam. Die Abwärtskompatibilität reicht dann höchstens bis Acrobat 5.

Über das CSS-Design

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