
Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten
Dieser Beitrag wurde im Mai 2005 verfasst und ist ursprünglich erschienen als INFO 1859 bei
Wissen im Internet, Mai 2005. Dort finden Sie auch weitere Veröffentlichungen zum Thema "Barrierefreiheit".
Wörter aus dem englischsprachigen Raum, so genannte Anglizismen, sind im deutschen Sprachgebrauch längst keine Seltenheit mehr. Wenn es sich dabei um eher ungeläufige Wörter oder Fachbegriffe handelt, können sie zu Kommunikationsproblemen führen.
Für Sprachausgaben ergibt sich ein weiteres Problem: Sprachausgaben können die Begriffe nicht nach ihrer Sprache unterscheiden und lesen deshalb alles in der voreingestellten Sprache, in der Regel Deutsch. So ist die Kennzeichnung fremdsprachiger Begriffe nach der BITV erforderlich:
… deutschsprachiger Text <span lang="en">english word</span> deutschsprachiger Text …
Derzeit werden die gängigsten westeuropäischen Sprachen von den Sprachausgaben unterstützt. Die Angabe der Sprache folgt den Internetstandards (en = englisch, fr = französisch, es = spanisch usw.)
Wenn zusammengesetzte Wörter nur in einem Teil deutschsprachig sind, z.B. "Webauftritt", so ist auf die Kennzeichnung eines Wortteils als fremdsprachig zu verzichten.
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