Leitlinien zur Entwicklung zugänglicher Software

3.2 Alternativen für Audio- und Videobeiträge

Software Checkpunkt 3.2: Bieten Sie zugängliche Alternativen für wichtige Audio- und Videosequenzen.

Quelle: [extern, englisch] http://www-306.ibm.com/able/guidelines/software/swaltaudiovideo.html.

Die Gründe

Für Benutzer, die gehörlos oder schwerhörig sind, sind Hörbeiträge nicht zugänglich.

Für blinde Benutzer sind Videos nicht zugänglich. Wenn die Audio- und Videoinformationen wichtig sind, müssen sie auch in einer zugänglichen Form angeboten werden. Alternativen für Audio- und Videobeiträge sind auch für die notwendig, die gerätetechnische oder umweltbedingte Einschränkungen haben. Beispielsweise kann ein Untertitel für ein Video gewählt werden, wenn der Ton andere in der Umgebung ablenken würde.

Wenn das Produkt durch U.S. Behörden benutzt oder gekauft werden soll, muß die Transkription mit der Darbietung synchronisiert sein.

Die Methoden

Benutzen Sie für Hörbeiträge einen oder mehrere der folgenden Methoden, um [intern] Checkpunkt 3.2 der Checkliste für Software-Zugänglichkeit von IBM zu erfüllen:

Benutzen Sie für Videos eine oder mehrere der folgenden Methoden:

Autoren, die den Media Access Generator (MAGpie) von WGBH benutzen, können Untertitel in drei Multimediaformaten hinzufügen: QuickTime von Apple, in der Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL) des World Wide Web Consortium und im Synchronized Accessible Media Interchange (SAMI) Format von Microsoft. MAGpie kann auch Audiobeschreibungen in SMIL-Präsentationen integrieren. Zusätzliche Informationen über Medienformate, Werkzeuge und Player, die Untertitel und Videobeschreibungen ermöglichen, gibt es unter WGBH National Center for Accessible Media. Die Basisversion des RealPlayer 7 erlaubt es dem Benutzer, Untertitel zu verwenden. Besuchen Sie [extern, englisch] http://www.real.com/ für mehr Informationen über RealPlayer 7 Basic.

Das folgende Beispiel illustriert eine Transkription von Sprache und Geräuschen, die es dem Benutzer ermöglicht, den Inhalt besser zu verstehen:

[Das Telefon läutet]
Mann: Gehst Du ans Telefon?
[Das Telefon läutet]
[Das Telefon läutet]
[Das Telefon läutet]
Frau: Nein, ich siebe meine Anrufe.
[Der Anrufbeantworter im Hintergrund nimmt das Gespräch an]

Das folgende Beispiel gibt eine Videobeschreibung für einen Werbefilm wieder:

[Ein Computer zeigt in einem Browser-Fenster markierten Text, der laut von einem Synthesizer gelesen wird]
Reporter: Der Home Page Reader von IBM ist ein sprechender Web-Browser, der die Stimme des Internets zu blinden und sehbehinderten Nutzern bringt.
[Ein Mann, der am Computer sitzt, lauscht der synthetischen Stimme. Text wird markiert, wenn er gesprochen wird]
Computer: [mit der synthetischen Stimme des Home Page Readers] ... IBM's neuer sprechender Web-Browser bringt die Stimme des Internets zu blinden und sehbehinderten Nutzern.
[Ende des Videoclips.]

Der Test

Überprüfen Sie die Software, um sicherzustellen, daß sie die Anforderungen an die Zugänglichkeit erfüllt. Es gibt verschiedene Methoden, um zu überprüfen, ob die Audio- und Videoinformationen zugänglich sind.

Über das CSS-Design

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