Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten

Europäische RICHTLINIE 2016/2102

Durchführungsbeschluss (EU) 2018/2048 über die harmonisierte Norm für Websites und mobile Anwendungen zur Unterstützung der Richtlinie (EU) 2016/2102

Der Durchführungsbeschluss (EU) 2018/2048 legt die Barrierefreiheitsanforderungen fest, die nach der Europäischen Richtlinie 2016/2102 von öffentlichen Stellen in Europa erfüllt werden müssen. In Deutschland wird dieser Durchführungsbeschluss in der Barrierefreie-Informationstechnik-verordnung – BITV 2.0 umgesetzt. Auf Länderebene wurde die Vorgabe größtenteils in den Gleichstellungsgesetzen und IT-Verordnungen der Länder berücksichtigt.

Dieser Durchführungsbeschluss legt die EN 301549 v2.1.2 als Mindestanforderung für die digitale Barrierefreiheit fest. Die englischsprachige Norm kann PDF: kostenfrei heruntergeladen werden. Die deutschsprachige Fassung kann als DIN EN 301549 beim Extern: Beuth-Verlag erworben werden.

Hinweis: In der Begründung zur BITV 2.0 wird darauf hingewiesen, dass es ein kostenfreier Abruf der DIN EN 301549 über das Internet geben soll. Diese und andere für die Umsetzung der Barrierefreiheit notwendigen Informationen sollen von der Extern: Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik online bereitgestellt werden.

Der Durchführungsbeschluss 2018/2048 besteht aus sechs Erwägungen, zwei Artikeln und einem Anhang. Untenstehend werden nur die Artikel und der Anhang aufgeführt. Der Extern: vollständige Durchführungsbeschluss wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

Artikel 1

Die im Anhang dieses Beschlusses aufgeführte Referenz der harmonisierten Norm für Websites und mobile Anwendungen, die zur Unterstützung der Richtlinie (EU) 2016/2102 erstellt wurde, wird im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

Artikel 2

Dieser Beschluss tritt am Tag seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.

ANHANG

Nr.Referenz der Norm
1EN 301 549 V2.1.2 (2018-08) Barrierefreiheitsanforderungen für IKT-Produkte und -Dienste