Tastaturbedienung und Dynamik

Die Bedienung des Browsers mit der Tastatur ist ein oft vernachlässigter Aspekt der Zugänglichkeit und der Nutzbarkeit. Wenn durch Links oder Formulare mit der Tabulatorentaste navigiert (statt mit dem Maus-Rädchen gescrollt) wird, dann muss die Tabulatorenreihenfolge stimmig sein. Daneben müssen Tastaturnutzer stets erkennen können, wo der Tastaturfokus gerade ist, denn im Gegensatz zu Mausnutzern verfügen sie über keine weiteren optischen Kennzeichnungen.

Der Einsatz von JavaScript kann auch zu Problemen mit der Nutzbarkeit auf Tastaturbasis führen. Oft können kleinere Anpassungen die Intern: Usability für Tastaturnutzer verbessern. Vor allem dürfen die üblichen Tastenbefehle, um Steuerelemente zu bedienen oder eine Webseite zu navigieren, nicht zu Intern: Änderungen des Kontextes führen.

Insbesondere für die Nutzbarkeit in Screenreadern geht es darüber hinaus um die Erhaltung von Rolle, Status und Wert: Es sind die mit HTML standardisierten Elemente einzusetzen und beispielsweise Intern: emulierte Links und Steuerelemente zu vermeiden. Wenn komplexe UI-Komponente wie Schieberegler oder Drag and Drop-Funktionen eingesetzt werden, dann müssen sie mit WAI-ARIA erweitert werden. Es ist auf vielen Ebenen dafür zu sorgen, dass die Tastatursteuerung gewährleistet wird.

Es gibt weitere Techniken des Webdesigns, die für Tastaturnutzer unzugänglich sind. Hierzu zählt u.a. der Intern: Einsatz von Tooltips. Auch die klassischen Mittel zur Förderung der Tastaturbedienung — Intern: tabindex und Intern: accesskey — sind kein Allheilmittel für eine tastaturbedienbare Webseite; es muss sehr sorgfältig getestet werden, ob dadurch die Nutzbarkeit verbessert wird.