Der Fokus ist heilig veröffentlicht in 2013

Wenn Nutzer mit einer Webseite interagieren, dann spielt die Vorhersehbarkeit immer eine Rolle. Ein Klick auf ein Link öffnet eine neue Seite, die Zurück-Funktion des Browsers führt zur vorherigen Seite oder mit der Esc-Taste können Prozesse unterbrochen werden. Viele der Nutzererwartungen erledigt der Browser, aber für die Inhalte sind die Webentwickler verantwortlich.

Die Beibehaltung des Fokus spielt eine zentrale Rolle, wenn die Nutzbarkeit und somit auch die Barrierefreiheit für Tastaturnutzer optimiert wird. Normalerweise wird der Fokus von aktivem Element zu aktivem Element (meist Links oder Formular-Steuerelemente) mit der Tabulatortaste bewegt oder er wird mit einem Mausklick auf bestimmte Steuerelemente gesetzt. Da der Fokus ein Event auslöst, müssen Entwickler in ihren Skripts darauf achten, dass der Fokus alleine keine Intern: Änderung des Kontextes verursacht. Kontextänderungen sollten Mausklicks und Drücken von Eingabe- bzw. Leertasten vorbehalten sein.

Änderungen des Kontextes können verschiedenartig sein. Zum einen geht es um den unvorhersehbaren Austausch von Inhalten, die der Seite eine andere Bedeutung geben. Zum anderen geht es um diverse Umstände wie das automatische Abschicken eines Formulars, das Anzeigen eines neuen Fensters oder die Fokus-Manipulation; in letzteren Fällen wird stets der Fokus in einer Zeile190: DB-Eintrag ungültig: - Zeile: 190