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Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten

Knowhow und Wissenswertes zu barrierefreiem Webdesign

Einführung

Barrierefreies Webdesign umfasst weitaus mehr als einige technische Anforderungen. Die Webstandards für HTML und CSS müssen eingehalten werden, aber Webstandards umfassen beispielsweise auch die Web Content Accessibility Guidelines. Darin werden eine Vielzahl von Anforderungen von Verständlichkeit bis technische Robustheit beschrieben, deren Erfüllung erst Barrierefreiheit bedeuten.

Barrierefreiheit kann nur erreicht werden, wenn sie als Qualitätsziel und bereits bei der Planung und Konzeption von Webprojekten umfassend berücksichtigt wird.

In der Rubrik Intern: Einführung finden Sie die folgenden Beiträge:

Webstandards

Zahlreiche Techniken ermöglichen heute die Entwicklung komplexer und interaktiver Webanwendungen. Manche Techniken sind mehr, manche weniger, manche gar nicht geeignet, um Webinhalte zugänglich zu gestalten. Hier sind sowohl technisches Wissen als auch das Wissen um die Anforderungen der Nutzergruppen gefragt, um möglichst vielen Menschen ein barrierefreies Web zur Verfügung stellen zu können.

In der Rubrik Intern: Webstandards finden Sie die folgenden Beiträge:

Rich Media

Rich Media ist ein starkes Mittel, um Inhalte visuell und akustisch zu ergänzen oder überhaupt zu vermitteln. Rich Media bezeichnet Inhalte, die visuell oder akustisch durch Video, Audio, Dynamik oder Formate angereichert werden.

Multimedia stellt eine besondere Herausforderung bei der barrierefreien Gestaltung dar, denn es werden Inhalte auf mehreren Ebenen und in zeitliche Abhängigkeit vermittelt. wesentliche Anforderung der Barrierefreiheit sind Untertitel und Audiodeskription.

Rich Media beschränkt sich aber nicht alleine auf Video- und Audioformate. Auch Anwendungen wie Adobe Flash ebenso wie das PDF-Format bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

In der Rubrik Intern: Rich Media finden Sie die folgenden Beiträge:

Störfaktoren

Manche Webtechniken können Störfaktoren beim Lesen oder Wahrnehmen sein. Insbesondere solche Störfaktoren, die potenziell die Nutzung durch bestimmte Personen ausschließen können, müssen unbedingt vermieden werden, um Barrierefreiheit auf der niedrigsten Konformitätsstufe zu erreichen.

Es gibt aber auch weitere Techniken, die ihrem Wesen nach zu vermeiden sind bzw. besondere Beachtung erfordern.

In der Rubrik Intern: Störfaktoren finden Sie die folgenden Beiträge:

Nutzerführung

Die Nutzerführung ist durchaus ein weites Feld und oft abhängig von einzelnen Aufgaben und Prozessen. Vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit gibt es ebenso viele Aspekte, die es in Navigationskonzepten zu beachten gilt.

Die Spannweite der Anforderungen reicht vom Anbieten von mindestens zwei Zugangspfaden über die Kennzeichnung der aktuellen Position bis hin zum Wortlaut von Linktexten. Natürlich darf dabei die Geräteunabhängigkeit nicht vernachlässigt werden.

Im Web ist aber vor allem darauf zu achten, dass Tastaturnutzer innerhalb einzelner Seiten effizient navigieren können.

In der Rubrik Intern: Nutzerführung finden Sie die folgenden Beiträge:

Alternative Versionen

Je nach Behinderung oder technischer Aufbereitung von Inhalten können alternative Versionen der Inhalte die Barrierefreiheit fördern. Ich beschreibe in dieser Rubrik Möglichkeiten und Grenzen zur Erstellung alternativer Inhaltsversionen und gehe besonders auf den Mythos "Textversion" ein.

In der Rubrik Intern: Alternative Versionen finden Sie die folgenden Beiträge:

Verständliche Inhalte

Bereits in der Web Content Accessibility Guidelines 1.0 aus dem Jahr 1999 wurde deutlich, welche Schwierigkeiten es gab, die Verständlichkeit als Anforderung der Barrierefreiheit zu formulieren, hies es doch, Inhalte müssen möglichst klar und einfach formuliert werden. Diese Anforderung ist in der WCAG 2.0 "nur" noch eine dokumentierte Technik — die Erfolgskriterien zur Barrierefreiheit werden heute so formuliert, dass sie technisch überprüfbar sind.

Die Verständlichkeit wird in der WCAG 2.0 mit Anforderungen aus dem Bildungswesen gekoppelt.

In der Rubrik Intern: Verständliche Inhalte finden Sie die folgenden Beiträge:

Redaktionsbilder

Bilder machen ein Webangebot ansprechender und interessanter, z.B. eine Illustration, eine Fotoserie oder dekorative Elemente. Bilder illustrieren und dekorieren und sind ein wichtiges Mittel, Inhalte verständlicher und zugänglicher zu machen. Die Frage nach dem passenden Alternativtext kann meist nicht leicht beantwortet werden, da es insbesondere auf den Kontext des Bildes ankommt. Wichtig ist u.a. der Informationsgehalt des Bildes: Werden Informationen vermittelt und, wenn ja, welche der zahlreichen Möglichkeiten der Beschreibung ist sinnvoll? Es ist aber nicht nur eine redaktionelle Aufgabe, Alternativtexte zu wählen; Redaktionssysteme müssen die entsprechenden Optionen zur Verfügung stellen und in Templates müssen Grafiken ebenso auf Informationsgehalt überprüft werden.

Im Moment biete ich keine Beiträge in dieser Rubrik an.

Zugänglichkeit von Inhalten

Die redaktionelle Arbeit im Web kann sich nicht alleine auf (verständliche) Inhalte oder die Wahl passender Alternativtexte für Bilder beschränken. Einige Aspekte der WCAG20 verlangen HTML-Kenntnisse von Redakteuren ab.

Im Idealfall bieten Redaktionssysteme alle erforderlichen Werkzeuge, die zur barrierefreien Verarbeitung von Texten notwendig sind. Diese Anforderungen sind Vielfältig und werden in den Authoring Tool Accessibility Guidelines des W3C beschrieben. Viele Aspekte lassen sich durch die Wahl passender Autorensysteme automatisieren. Dennoch: bei Datentabellen sowie bei der Behandlung von Sprachwechseln und Abkürzungen ist eine technische Überprüfung durch Redakteure meist unumgänglich.

In der Rubrik Intern: Zugänglichkeit von Inhalten finden Sie die folgenden Beiträge:

Portable Document Format

Das Portable Document Format (PDF) von Adobe ist ein wichtiges Format im Web. Obwohl dieses Format nicht als Webstandard entwickelt wurde, hat es sich sehr früh etabliert und ist ein de-facto-Standard z.B. für Downloads. Die barrierefreie Gestaltung von PDF war nicht von Anfang an möglich und ist bis heute nicht überall im Workflow zu integrieren, d.h. in vielen Anwendungen kann Barrierefreiheit vorbereitet werden und der PDF-Export liefert akzeptabele Ergebnisse, aber bei der Erzeugung von PDF in manchen anderen Anwendungen muss die Barrierefreiheit nachträglich eingearbeitet werden.

Weil PDF bzw. die ursprünglichen Dokumente sehr unterschiedlich sind — die Qualität reicht von gut strukturierten Dokumenten bis zu eingescannten Dokumenten — ist die Qualität der PDF ebenso unterschiedlich. Vor welchen Herausforderungen insbesondere blinde Nutzer beim Öffnen eines PDF-Dokuments stehen können und welche Handlungen teilweise erforderlich sind, beschreibt Oliver Nadig in einem ausführlichen Tutorium für Screenreader-Nutzer.

In der Rubrik Intern: Portable Document Format finden Sie die folgenden Beiträge:

Geräteunabhängigkeit

Die Bedienung von Webseiten mit der Tastatur stellt manche Nutzer vor eine Herausforderung. Der lineare Zugang zu Inhalten kann in dynamischen Anwendungen oder komplexen Layouts dazu führen, dass solche Inhalte nicht barrierefrei sind. HTML selbst bietet hierfür kaum Möglicchkeiten, die Nutzbarkeit für Tastaturnutzer zu verbessern.

In der Rubrik Intern: Geräteunabhängigkeit finden Sie die folgenden Beiträge:

Flexible Darstellung

Die Flexibilität der Darstellung umfasst insbesondere die Textvergrößerung für die Bildschirmdarstellung. Sie kann auf den Seitenzoom des Browsers reduziert werden, aber Best-Practice geht darüber hinaus und berücksichtigt u.a. die reine Schriftvergrößerung und ein flüssiges Layout.

Zur optimalen Darstellung gehören auch einige typografische Aspekte, die die Leserlichkeit fördern.

In der Rubrik Intern: Flexible Darstellung finden Sie die folgenden Beiträge:

Screendesign

Ein großes Spektrum unterschiedlichster Augenerkrankungen erfordert es, dass Screendesigner mehrerer Kriterien zur erfolgreichen Erstellung barrierefreier Webseiten berücksichtigen müssen. Ebenso müssen die Bedürfnisse von Tastaturnutzern beachtet werden.

In der Rubrik Intern: Screendesign finden Sie die folgenden Beiträge:

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"Barrierefreiheit verstehen und umsetzen" von Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch

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© Jan Eric Hellbusch (2001-2012)