Das World Wide Web Consortium (W3C) legt als Konsortium vieler Software-Unternehmen die Standards und Empfehlungen für Web-Technologien fest. Die Web Accessibility Initiative (WAI) ist der Teil des W3C, der für die Zugänglichkeit in allen W3C-Standards zuständig ist. Barrierefreies Webdesign ist dabei ein Schwerpunkt ihrer Arbeit, das 1997 erstmals im Standard für HTML 4 umgesetzt wurde. Die WAI hat weiter eine eigene
Richtlinie für Webdesigner entwickelt, die 1999 verabschiedet wurde. Die wichtigsten Kriterien wurden von der WAI als "Quick-Tipps" zusammengefasst und in deutsch erstmals 2000 beim
DVBS veröffentlicht:
alt-Attribut, um die Funktionen aller visuellen Objekte zu beschreiben.MAP und Text für "Hotspots".longdesc-Attribut.name- oder title-Attribute.Die Richtlinien der WAI enthalten insgesamt
66 Checkpunkte, deren Einhaltung ein Höchstmaß an Barrierefreiheit gewährleisten. Diese Checkpunkte werden in drei Prioritäten eingestuft, wobei 17 Punkte die Priorität 1 erhalten.
Priorität 1 bedeutet, dass bei Nicht-Einhaltung des Checkpunktes mindestens eine Nutzergruppe mit einer unüberwindbaren Barriere konfrontiert ist und somit das Informationsangebot nicht nutzen kann. Die Checkpunkte der
Priorität 2 können als "Soll"-Kriterien verstanden werden, und deren Erfüllung erleichtert den Zugang zu Webseiten durch bestimmte Benutzergruppen erheblich. Die Empfehlungen der
Priorität 3 können berücksichtigt werden, um nachrangige Zugangsprobleme aufzuheben.
Weiterführende Informationen:
Lesen Sie,
warum ich mich an die Standards halte und warum das Layout mit
Cascading Style Sheets statt Tabellen oder Frames gestaltet wurde. Sollten Sie Probleme mit dem Layout haben, so finden Sie in der
Liste standardkonformer Browser Links zu entsprechenden Download-Seiten.
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