
Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten
Manchmal müssen Inhalte in einer besonderen Weise aufbereitet werden, um speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen zu genügen. Die so genannte "Textversion" ist dabei nicht gemeint: Textversionen haben niemals zu den Anforderungen der Barrierefreiheit gehört und können wohl als das größte Missverständnis des barrierefreien Webdesigns bezeichnet werden.
Es geht vielmehr um die Bereitstellung von ergänzenden Inhaltsformen, wie Gebärdensprache oder Leichte Sprache, die den Zugang zu bestimmten Informationen fördern sollen.
Es gibt konkrete Fälle, wo barrierefreie Seiten zusätzlich mit alternativem Inhalt ergänzt werden können oder sollen. Einige Beispiele für das Erfordernis nach zusätzlichen Inhaltsformen sind:
durch Diagramme und andere Grafiken verdeutlicht werden. Dies kommt insbesondere Menschen mit Leseschwierigkeiten zu Gute. Zwei Ansichten desselben Sachverhalts zur besseren Verständlichkeit
mit vereinfachten Texten ergänzt werden. Damit erhalten auch Menschen mit Lernschwierigkeiten einen effektiveren Zugang zum Inhalt.
Aufzeichnung gesprochener Sprache oder als Text-to-Speech-Lösung ebenfalls für Menschen mit Leseschwächen angeboten werden.
Gebärdensprache angeboten werden.Für diese Beispiele gibt es stets verschiedene Lösungsansätze. Insbesondere für die multimedialen Inhalte können die für bestimmte Nutzergruppen optimierten Fassungen in einer Seite integriert werden.
Für alle Beispiele gilt aber auch, dass eine gesonderte Seite mit der optimierten Inhaltspräsentation angeboten werden kann. Wenn gesonderte Seiten mit leichter Sprache, Visualisierungen, Audio-Fassungen oder einem Gebärdensprachfilm parallel zum Originalinhalt bereitgestellt werden, dann muss der Wechsel zwischen den verfügbaren Inhaltsformen immer auf eine barrierefreie Weise möglich sein.
Weil es sich bei den Alternativen zum Original um andere Inhaltsformen handelt, entstehen zwei "neue" Problemkreise:
In der Konsequenz bedeuten diese zusätzlichen Aspekte, dass
serverseitige Umleitungen nicht eingesetzt werden dürfen. Es sind zusätzliche Links am Anfang der Seite oder an den einzelnen Inhalten selbst zu berücksichtigen, die ein einfaches Hin- und Herschalten zwischen Inhaltsformen zulassen.
Die folgenden Begriffe dieser Seite werden auch im Glossar definiert:
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