Sprungmarken
Sie sind hier:
 

Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten

Theorie und Anforderungen der alternativen Version veröffentlicht in 2009

Prinzipiell kann eine Seite barrierefrei sein, wenn sie selbst nicht barrierefrei ist. Um dieses Paradoxon aufzulösen, muss die Konformitätsbedingung 1 der WCAG 2.0 angeschaut werden.

Die Extern: Konformitätsbedingung 1 der WCAG 2.0 legt fest, dass eine Seite nur dann eine Konformitätsstufe erreichen kann, wenn einer der folgenden Punkte uneingeschränkt zutrifft:

Die Bereitstellung von alternativen Versionen für alle Seiten "auf Verdacht", d.h. die Bereitstellung einer parallelen Webseite, ist nicht Sinn und Zweck der Extern: Konformitätsbedingung 1. Die Bedingung geht explizit nur auf einzelne Inhalte bzw. Seiten ein und nicht auf Webauftritte.

Entscheidend dabei ist, dass die alternative Version der Seite sämtlichen Erfolgskriterien der angestrebten Konformitätsstufe genügen muss und dass es keinen inhaltlichen Verlust geben darf. Wenn beispielsweise in der nicht-konformen Seite eine Grafik keinen Alternativtext besitzt, so muss die Grafik in der alternativen Version mit einem Alternativtext versehen werden. Der Verzicht auf die Grafik führt dazu, dass ein Webauftritt nicht mehr barrierefrei werden kann!

Gleiches gilt natürlich für alle anderen Anforderungen: Wenn eine alternative Version angeboten wird, dann müssen z.B. Kontrastverhältnisse eingehalten werden, Strukturen für Inhalt müssen berücksichtigt werden oder alles muss mit der Tastatur bedient werden können; es müssen alle Erfolgskriterien der gewählten Konformitätsstufe erfüllt sein.

Die kritische Frage ist, wann alternative Versionen überhaupt erforderlich und zulässig sind.

Übersicht: Theorie und Anforderungen der alternativen Version

Der Beitrag "Theorie und Anforderungen der alternativen Version" besteht aus folgenden einzelnen Dokumenten:

Intern: Voraussetzung für die Barrierefreiheit
Einige Beispiele, die die Bereitstellung einer alternativen Version begründen können.
Intern: Umleitung oder Link zur alternativen Version
Wenn eine alternative Version angeboten wird, dann sollten Besucher unmittelbar dorthin gelangen können.
Intern: Sprachregelung
Alternative Versionen sollen nicht "Textversion" heißen, wenn sie die Barrierefreiheit fördern sollen.
Funktionsleiste

Druckversion

per E-Mail empfehlen


Diesen Link twittern

diese Seite Ihren XING-Kontakten zeigen

Glossareinträge

Die folgenden Begriffe dieser Seite werden auch im Glossar definiert:

Blättern zur nächsten oder vorherigen Seite

Unterstützung für Ihre Arbeit

Intern: über diesen Webauftritt
zur Entstehung und Motivation.
Intern: Glossar
wichtige Begriffe der Barrierefreiheit.
Intern: Suchfunktion
erweiterte Suche.
Intern: Gesamtübersicht
alle Inhalte auf einem Blick.
Werbung

Neuerscheinung

"Barrierefreiheit verstehen und umsetzen" von Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch

Seitenabschluss

© Jan Eric Hellbusch (2001-2012)