Erfolgskriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0

Auf dieser Seite können Sie die Erfolgskriterien der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0 einzeln nachschlagen. Den Wortlaut eines Erfolgskriteriums können Sie mit dem englischen Originaltext sowie mit der Fassung in der in Deutschland geltenden Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV) 2.0 vergleichen. Zu jedem Erfolgskriterium sind Hinweise und Links zu weiteren Ressourcen aufgeführt.

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Bedeutung der WCAG 2.0

Die WCAG 2.0 ist ein Webstandard, der in vielen Ländern der Welt Eingang in die Legislative gefunden hat. In 2012 wurde die WCAG 2.0 als Extern, englischsprachig: ISO/IEC 40500 Veröffentlicht, und in 2014 ist die WCAG 2.0 als Teil der europäischen Norm Extern, englischsprachig: EN 301 549 für den Einkauf von Informations- und Kommunikationstechnik ebenfalls übernommen worden.

Aufbau der WCAG 2.0

Die WCAG 2.0 bestehen aus Prinzipien und Konformitätsbedingungen:

Ergänzend zur WCAG 2.0 werden in den Originaldokumenten beim W3C Best-Practice-Techniken und Fehlertechniken dokumentiert. Ob Techniken genutzt werden oder nicht, sagt zunächst nichts über die tatsächliche Barrierefreiheit einer Webseite aus. Ausschlaggebend ist ausschließlich die Erfüllung von Erfolgskriterien.

Hinweis zur BITV 2.0

In 2011 wurde die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) 2.0 in Deutschland erlassen. Sie schreibt die Barrierefreiheit auf Webseiten für die Bundesbehörden vor. In der Anlage 1 der BITV 2.0 wird eine eigene Übersetzung der WCAG 2.0 als verbindlicher Standard festgelegt, die jedoch von der offiziellen Extern: Übersetzung der WCAG 2.0 des W3C an einigen Stellen abweicht. Die folgenden Beiträge beschreiben die Probleme, die durch diese Situation entstehen: