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Barrierefreies Webdesign ein zugängliches und nutzbares Internet gestalten

Der barrierefreie Einsatz von Frames veröffentlicht in 2005

Inhalte für Frames

Ein Vorteil von Frames ist deren Dynamik. Mit dem target-Attribut eines Links können beliebige Inhalte in vorhandene Frames geladen werden. Dabei können neben HTML-Dokumenten beliebige weitere Objekte eingebunden werden.

Eine direkte, barrierefreie Einbindung von Objekten wie Bildern, PDF-Dokumenten oder Multimedia in Framesets ist nicht möglich. Beispiele:

Die Inhalte müssen also barrierefrei in ein HTML-Dokument integriert und dann erst mittels eines FRAME-Elements eingebunden werden. In der Praxis ist diese Anforderung schwierig oder sogar gar nicht umzusetzen, wenn die Inhalte von Frames von einem externen Server kommen. Der Inhalt ist oft nicht vorhersagbar und die barrierefreie Gestaltung obliegt dem Lieferanten dieser Inhalte.

Wenn die Inhalte eines Frames dagegen vom eigenen Server kommen, ist es möglich die Barrierefreiheit in einem HTML-Dokument sicherzustellen und gegebenenfalls auf Frames ganz zu verzichten.

Grundsätzlich besteht das Problem also darin, dass dynamisch generierte Inhalte nur zugänglich sind, wenn die eingebundenen Dokumente die Barrierefreiheit garantieren. Hierzu zählen neben Aspekten wie Alternativtexten oder verschiedenen Formaten alle weiteren Anforderungen wie Semantik, Kontraste, Skalierbarkeit, Vermeidung von Blinken u.v.m. . Das bedeutet: jedes in einem Frame eingebundene Dokument muss die Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllen.

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"Barrierefreiheit verstehen und umsetzen" von Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch

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© Jan Eric Hellbusch (2001-2012)